Mittwoch, 2. Juli 2014

Wie in der guten alten Zeit ...


Von Intel gibt es ganz neu einen sehr schicken - na ja, was eigentlich - sagen wir mal Barebone (heisst NUC - Next Unit of Computing). Der ist wohl eigentlich für Kassensysteme oder Infoterminals gedacht: Sehr niedriger Stromverbrauch, sehr niedrige Rechenleistung, ohne mechanische Teile, also lüfterlos, 4GB Flash intern, VGA-Anschluss und, man höre und staune: eine serielle Schnittstelle.

Also ideal für embedded-Anwendungen wie das NBS. Die ideale Basisstation. Bisher war das ja ein Raspberry Pi mit einem LCD-Display, aber wenn man den Aufwand für das Gehäuse, Netzteil usw. mitrechnet, dann ist die Intel-Kiste ein Schnäppchen: Ohne RAM für etwa 140 Euro, insgesamt also etwa 180.

Bleibt die Frage nach dem Betriebssystem. Linux natürlich. In diesem Fall Lubuntu, ein Ubuntu für Systeme mit wenig Resourcen. Also nix wie los. Aber da gibt es ein Problem: Ich möchte natürlich keine separate Festplatte installieren, sondern das Betriebssystem auf das interne Flash packen.

Leider sagt Lubuntu bei der Installation aber, dass es mindestens 4,3 GB braucht *grrr* Das eigentliche Image braucht nämlich nur 2.3 GB. In den Anleitungen im Netz findet man überall, dass man die Größenberechnung patchen soll. Das hat bestimmt mal mit irgendeiner Version funktioniert .....

Die Lösung ist aber einfach: Letztlich muss man nur den Installer dazu bringen, trotz vermeintlich zu knappem Platz weiter zu machen. Und das erreicht man, indem man die Fehlerbehandlung dieses Problems (siehe oben, im File ubi-prepare.py) aehm, sagen wir mal, modifiziert:

In Zeile 102 einfach True statt False, dann läuft der Installer munter weiter .... wer bremst verliert ;-)

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